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Die ersten deutschen Meisterschaften fanden in
Lahr/Baden im Curling-Center der dort stationierten kanadischen
Streitkräfte, statt. Die damaligen Teilnehmer waren: CC Hamburg, CC
Iserlohn, CC Düsseldorf, CC Stuttgart, CC München, CC Schwenningen, CC
Zweibrücken und CC Riessersee/Garmisch, die auch die ersten Clubs in
Deutschland waren.
Der CC Konstanz führte in Weinfelden ein
zweijährliches Turnier mit meistens 24 Mannschaften international, unter
der Schirmherrschaft von Graf Lennart Bernadotte von der Insel
Mainau/Bodensee, durch.
Durch Training konnten einige Mannschaften des CC
Konstanz auf Schweizer Turnieren auch schon erste Preise gewinnen,
obwohl in der Schweiz seit bereits Jahrzehnten dieser schöne Sport, vor
allem in den Wintersportorten St. Moritz oder im Engadin, ausgeübt
wurde.
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Der Curlingsport verlangt von Spielern einer
Mannschaft Fairness gegenüber dem Gegner und Selbstdisziplin.
Nach jedem Spiel kommt das gesellschaftliche
Ambiente, in dem sich die beiden gegnerischen Mannschaften an einen
Tisch setzen und trotz Sieg oder Niederlage auf den Sieg anstossen.
Der CC Konstanz besteht nun schon seit über 25
Jahren, und hat mit all seinen ehrenamtlichen Mitgliedern auf deutschem
Terrain Pionierarbeit für diesen Sport geleistet.
In Kanada ist Curling ein Volkssport, in Schottland,
dem Ursprungsland des Curlingsports wurde es schon seit dem 16.
Jahrhundert gespielt. In der Schweiz wurde Curling im 19. Jahrhundert
eingeführt, und nun in Deutschland und dem übrigen Europa in den
fünfziger Jahren. Bei den Olympischen Winterspielen in Nagano
wurde das Curling in die olympische Disziplin aufgenommen, sozusagen
eine Krönung auch unserer Vereinsarbeit.
Lothar Bischeldorfer, Präsident Curling Club Konstanz e.V.
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